logo rentenberatung kleinlein

rentenbescheid stempel 2

Beitragsnachweise

Beiträge 2017

Das Vierte Sozialgesetzbuch (SGB IV), und hier genau der § 28f Abs. 3 Satz 1 regelt die Verpflichtung der Arbeitgeber zur Erstellung und Abgabe eines Beitragsnachweises für jeden Abrechnungszeitraum an die zuständige Krankenkasse.

Im Folgenden möchte ich Ihnen aufzeigen wann genau jeweils die Beitragsnachweise bzw. Beitragsdatensätze im Jahr 2017 bei der Einzugsstelle, also der zuständigen Krankenkasse einzureichen sind, sowie auch die entsprechenden Termine für Zahlungsfälligkeit und Zahlungseingänge der Sozialversicherungsbeiträge.

Keine umfangreichen Beitragsschätzungen mehr

Der Gesetzgeber hat mit dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz ab Januar 2017 aber auch eine Erleichterung für die Arbeitgeber ...

Weiterlesen: Fällikeits- und Abgabetermine für Beitragsnachweise 2017

Elternzeit

Neues Meldeverfahren bei Elternzeit

Ab Januar 2017 muss die Unterbrechung eines Beschäftigungsverhältnisses wegen einer Elternzeit immer gemeldet werden. Der Arbeitgeber muss hierzu eine Unterbrechungsmeldung einreichen, egal wie lange die Elternzeit dauert.

Arbeitnehmer haben zur Betreuung ihres Kindes Anspruch auf Elternzeit. Diese kann bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes genommen werden, umfasst maximal 36 Monate, kann aber aufgeteilt werden. Dabei werden dann drei variable Zeitabschnitte festgelegt. Die Praxis hat gezeigt, dass die Elternzeit zunehmend von beiden Elternteilen flexibel in Anspruch genommen wird. Durch diese Aufteilung der Auszeiten vom Beruf entstehen natürlich dann zum Teil kürzere Zeiträume ...

Weiterlesen: Elternzeit und (Unterbrechungs)Meldung

Melderecht

Melderecht neu geregelt

Ab Januar 2017 sollen neue Regelungen zum Melderecht in Kraft treten. Dazu wurde von der Bundesregierung der Entwurf des 6. SGB IV-Änderungsgesetztes verabschiedet. Die neuen Regelungen betreffen unter anderem neue Ordnungskriterien für Unternehmen in der Sozialversicherung und außerdem eine neue Informationsplattform im Internet.

Einer der Kernpunkte des Gesetzesentwurfs sind die Prüfung und Abstimmung der Be-standsdaten, wobei diese sowie die daraus folgenden Rückmeldungen bereits Gegenstand aktueller Neuerungen im Meldewesen waren. So sollen ab 01. Januar 2017 Differenzen zwischen den Meldungen der Arbeitgeber und dem Meldebestand bei den Krankenkassen immer mit den jeweiligen Sachbearbeitern bei den ...

Weiterlesen: Neues Melderecht in der Sozialversicherung

Selbständig

Vermutung einer hauptberuflich selbständigen Tätigkeit ist Krankenversicherungspflicht ausgeschlossen

Eine so genannte „Vermutungsregelung“ zur Annahme der Hauptberuflichkeit einer selbständigen Tätigkeit wurde mit dem Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz) vom 16.07.2015 (BGBL. I S. 1211) festgelegt. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer die neben ihrer Beschäftigung noch hauptberuflich selbständig tätig sind nicht krankenversicherungspflichtig sind.

Keine Krankenversicherungspflicht

Grundsätzlich sind selbständige Tätigkeiten nicht Versicherungspflichtig in der Krankenversicherung. Selbst für eine Beschäftigung die neben der hauptberuflich selbständigen ...

Weiterlesen: Hauptberufliche Selbständigkeit -keine Sozialversicherungspflicht-

Hartz IV

Wegfall der Familienversicherung

Ein wichtiger Zeitpunkt für Empfänger von Hartz IV-Leistungen ist der 01.01.2016.
Eine Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für Hartz IV-Empfänger ist nämlich ab diesem Tag nicht mehr möglich und zwar bereits für Jugendliche ab 15 Jahren.

Die neuesten Ausführungen des GKV-Finanzstruktur- und Qualitätsentwicklungsgesetzes haben einige Änderungen zur Folge die im Folgenden genauer ausgeführt sind.

Leistungsempfänger sind Versicherungspflichtig

Ab dem 01.01.2016 wird die Möglichkeit zur Familienversicherung für Empfänger von Hartz IV Leistungen komplett gestrichen.
Sinn und Zweck dieser Regelung soll eine entsprechende Verminderung der Bürokratie bei den Krankenkassen ...

Weiterlesen: Familienversicherung entfällt bei Hartz IV

Beitragssatzerhöhung

Steigerung um 0,2 Prozentpunkte

Die gesetzlichen Krankenkassen werden zu Beginn des Jahres 2016 höhere Beiträge von ihren Versicherten verlangen müssen. Demnach wird sich der durchschnittliche Beitragssatz aller Krankenkassen von derzeit 15,5 % auf 15,7 Prozent erhöhen. Dies ergibt eine Steigerung von 0,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis ist der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamtes im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gekommen. Ursache für die Beitragsanhebung ist ein Fehlbetrag in den Finanztöpfen der Krankenkassen von ca. 3 Milliarden Euro.

Mehrbelastung allein durch die Arbeitnehmer

Die Beitragserhöhung müssen alleine die Arbeitnehmer tragen. Denn durch die letzte Reform zur Finanzierung der ...

Weiterlesen: Höhere Krankenkassenbeiträge ab 2016

Studenten

Befristung zulässig

Es verstößt nicht gegen das zum Schutz behinderter Menschen gültige Diskriminierungsverbot, wenn die Krankenversicherung der Studenten (KVdS) in irgendeiner Art befristet wird.

Der 12. Senat des Bundessozialgerichtes hatte in einem Urteil vom Oktober entschieden, dass die Versicherungspflicht der Studenten in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auch dann mit dem 37. Lebensjahr endet, wenn ein nahtloses Vorliegen von Hinderungsgründen, wie eine Erkrankung oder Behinderung etc. gegeben sind.

Das Gericht war in seiner Entscheidung der Auffassung, dass der § 5 Abs. 1 Nr. 9 SGB V eindeutig vorschreibt, die Krankenversicherung der Studenten nur dann über das 30. Lebensjahr hinaus zu verlängern, wenn ...

Weiterlesen: Kostengünstige Studentenkrankenversicherung längstens bis 37 Jahre

Zusatzbeitrag
Zusatzbeitrag

Durchschnittlicher Zusatzbeitrag bei 0,9 %

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei den gesetzlichen Krankenkassen wird sich im Vergleich zum Jahr 2014 nicht verändern. Er beträgt auch im Jahr 2015 0,9 Prozent.

Wie im Bundesanzeiger in diesen Tagen veröffentlicht wurde, können sich die gesetzlich Versicherten auch nächstes Jahr auf eine Beitragsstabilität bei den gesetzlichen Krankenkassen verlassen. Der von allen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Sonderbeitrag belief sich im Jahr 2014 auf 0,9 Prozent. Er berechnet sich aus der Differenz der mutmaßlichen Einnahmen und Ausgaben der GKV im kommenden Jahr. Diese belaufen sich auf ca. 11 Milliarden Euro, wobei die Finanz-Reserven unberücksichtigt bleiben. Der ...

Weiterlesen: Stabiler Zusatzbeitrag der Krankenkassen für 2015

Beschäftigung
Beschäftigung

Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie

Am 15.August 2014 wurde das neue Tarifautonomiestärkungsgesetz vom 11.08.2014 im Bundesgesetzblatt verkündet. Der seit langem diskutierte und von vielen in Deutschland erwartete Mindestlohn wird nun durch das Tarifautonomiestärkungsgesetz flächendeckend eingeführt. Ab dem 01.01.2015 gilt dann ein Mindestlohn von 8,50 Euro je geleistete Stunde, es sein denn, ein bestehender Tarifvertrag sieht eine anderweitige Lohnregelung vor. Dies muss dann allerdings spätestens ab 01.01.2017 hinsichtlich eines Mindeststundenlohns von 8,50 Euro korrigiert werden.

Grenzen bei kurzfristigen Beschäftigungen ab 2015

Doch nicht nur die Mindestlöhne sind vom neuen Tarifautonomiestärkungsgesetz betroffen, es ...

Weiterlesen: SV-rechtliche Neuerungen bei kurzfristigen Beschäftigungen

Beitragsnachweise
Beitragsnachweise

Änderungen ab 01.01.2014

Die „Gemeinsamen Grundsätze zum Aufbau der Datensätze für die Ermittlung von Beitragsnachweisen“ wurden geändert und sind ab dem 01.01.2014 in der neuen Fassung gültig.
Für die Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie zwei Tage vor der Fälligkeit von Beiträgen für jeden Abrechnungszeitraum einen Beitragsnachweis per Datenübertragung erstellen müssen.

Gemeinsame Grundsätze

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales genehmigt letztendlich die durch die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung erarbeiteten und in gemeinsamen Grundsätzen festgelegten Richtlinien für den Aufbau der Datensätze zur Übermittlung von Beitragsnachweisen. Die Gemeinsamen Grundssätze sind bereits ab 02.05.2013 ...

Weiterlesen: Abgabe und Fälligkeit von Beitragsnachweisen 2014

Service

Der Rentenberater berät, unterstützt und vertritt Sie in den Bereichen gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

 

KOMPETENT

DURCHSETZUNGSFÄHIG

ZIELFÜHREND

rentenberater2