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Krankenkasse

Kostenübernahme ambulante HBO bei diabetischem Fuß

Umfassende Studien haben ergeben, dass die hyperbare Sauerstofftherapie, auch hyperbare Oxygenierung (HBO), bei schweren diabetischen Fußsyndromen, die durch herkömmliche Standardtherapien keinen Heilungserfolg zeigen, von erheblichem Nutzen sein können. Diese Studien haben zur Folge, dass Patienten die am diabetischen Fuß leiden, bald auch in den Genuss einer ambulanten hyperbaren Sauerstofftherapie kommen können.

Die hyperbare Sauerstofftherapie ist durchaus in der Lage, Patienten mit einem schweren diabetischen Fußsyndrom zu helfen. Allerdings ist nicht völlig abgeklärt, ob solche Patienten einen unmittelbaren Vorteil davon haben, wenn sie neben einer konventionellen ...

Weiterlesen: Krankenkassen übernehmen Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)

Krankenkasse

Liposuktion bei Lipödem bietet Potential als Behandlungsalternative

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht in der Liposuktion bei Lipödem zumindest ein gewisses Potential als verbindlich notwendige Behandlungsmethode. Ob diese Operation in Zukunft von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernommen werden kann, ist aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Feststellungen und ...

Weiterlesen: Die Liposuktion (Fettabsaugung) wird evtl. zur Krankenkassenleistung

Leistungen der GKV

Verfassungsgerechter Leistungsanspruch im absoluten Notfall

Gesetzliche Krankenkassen müssen Leistungen im individuellen Notfall auch dann gewähren, wenn diese dem Grunde nach nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören. Zu dieser Entscheidung ist erneut und zuletzt das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 11.05.2017, 1 BvR 452/17, gekommen.

Ein solcher Anspruch ist dann möglich, wenn eine seltene und individuelle Notlage des Versicherten eingetreten ist. Diesbezüglich muss immer der Einzelfall entsprechend beurteilt werden. Eine Pauschalisierung ist nicht nicht möglich. Das Verfassungsgericht spricht dabei von einer „durch nahe Lebensgefahr gekennzeichnete individuelle ...

Weiterlesen: Versorgungsansprüche außerhalb des Leistungskatalogs der GKV möglich

Brille

Sehhilfen werden erstattet

Mit dem am 11.04.2017 in Kraft getretenen Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurde die Anspruchsgrundlage für Sehhilfen neu gefasst und in § 33 Abs. 2 Satz 2 SGB V geregelt. Demnach haben Versicherte im Erwachsenenalter unter bestimmten Voraussetzungen wieder einen Anspruch auf einen Zuschuss zu den Brillengläsern oder Kontaktlinsen. Denn seit dem Jahr 2004 wurde die anteilige Kostenbeteiligung der Krankenkassen zu den Sehhilfen abgeschafft bzw. nur in ganz besonderen Ausnahmefällen (z.B. nahezu vollständige Erblindung) befürwortet

Voraussetzungen für einen Zuschuss

Zur Prüfung der Frage ob die Anspruchsvoraussetzungen für eine Versorgung mit einer Brille oder Kontaktlinsen erfüllt sind ...

Weiterlesen: Brillen werden wieder von Krankenkassen übernommen

Cannabis

Neuregelung bei der Cannabisversorgung

Am 09.03.2017 ist das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften in Kraft getreten. Über das Gesetzesvorhaben wurde auf dieser Seite schon darüber informiert (s. Artikel Cannabis evtl. auf Kassenrezept). Damit soll Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen nach entsprechender Indikationsstellung und bei fehlenden Therapiealternativen ermöglicht werden, diese Arzneimittel, vorrangig mit dem Wirkstoff Dronabinol oder Nabilon als Fertigarzneimittel, zu therapeutischen Zwecken in standardisierter Qualität durch Abgabe in Apotheken zu erhalten. Es soll sich dabei um eng begrenzte Ausnahmefälle handeln. Mit der Gesetzesänderung wird der Anbau von Cannabis in ...

Weiterlesen: Krankenkassen übernehmen Cannabis

Heilmittel

Neuregelungen nicht nur im Heil- und Hilfsmittelbereich

Das neue HHVG (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz) zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung ist zum 10.04.2017 in Kraft getreten. Die beschlossenen Neuerungen betreffen jedoch nicht nur, wie der Name vermuten lässt, die Leistungsbereiche der Heil- und Hilfsmittel, es gibt auch umfangreiche Änderungen in den Bereichen Krankengeld, Datenschutz, der Beitragsbemessung und Beitragseinstufung von Selbständigen, sowie auch im Bereich des Risikostrukturausgleichs (RSA).

Versorgung bei Heil- und Hilfsmitteln wesentlich verbessert

Die Gesetzliche Krankenversicherung wird aufgrund der stetig älter werdenden Gesellschaft dazu gezwungen, dem Bereich der Heil- und ...

Weiterlesen: Neues Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz beschlossen

Kinderrichtlinie

Neues Gelbe Heft seit September 2016

Kürzlich teilte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit, dass am 01. September 2016 die neu überarbeitete Kinder-Richtlinie in Kraft getreten ist. Inhaltlich wurden hierzu bereits im Juni und August 2015 sowie im Mai 2016 Beschlussänderungen bei den überar-beiteten Untersuchungsbegriffen zum Mukoviszidose-Screening (Zystische Fibrose), den qualitätssichernden Maßnahmen sowie zum Kinderuntersuchungsheft – dem „Gelben Heft“ – eingefügt.

Das neu überarbeitete „Gelbe Heft“ enthält die in der Kinder-Richtlinie überarbeiteten und festgelegten U1 bis U9 Untersuchungen, sowie spezielle Früherkennungsuntersuchungen (z.B. das Neugeborenen-Hörscreening) und kann vom Bund Freiberuflicher ...

Weiterlesen: Neue Kinderrichtlinie

Cannabis

Cannabis in der Schmerztherapie

Der Referentenentwurf zum „Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften“ zeigt auf, dass eine Planung der Bundesregierung vorliegt die den Zugang zu Cannabis aus medizinischen Gründen erleichtern soll. Zu diesem Zweck soll als Folge auch das Sozialgesetzbuch Teil V hinsichtlich des Komplexes der Arzneimittel erweitert werden.

Für gesetzlich Krankenversicherte soll sich in dieser Hinsicht einiges ändern. So führt der Gesetzentwurf aus, dass "Versicherte mit einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung“ Anspruch auf Versorgung mit Cannabis in Form von getrockneten Blüten oder Extrakten und auf Versorgung mit Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Dronabinol oder Nabilon ...

Weiterlesen: Cannabis evtl. auf Kassenrezept

künstliche Befruchtung

Ausschluss der künstlichen Beffruchtung

Das Bundessozialgericht (BSG) hat in seiner Entscheidung vom 18.11.2014 (B 1 A 1/14) festgelegt, dass für Krankenkassen keine Möglichkeit besteht, ihren Leistungskatalog auszuweiten und die Kosten für eine künstliche Befruchtung bei unverheirateten Paaren zu übernehmen. Die Richter waren eindeutig der Auffassung dass durch die Kassensatzung nichts geregelt werden darf, was nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen des Sozialgesetzbuches (SGB) entspricht. Außerdem wird sich der Gesetzgeber, bei der Festlegung der Vorschriften zur Kostenübernahme bei einer künstlichen Befruchtung darauf berufen können, dass eine Ehe hinsichtlich stärkerer Belastbarkeit der Partnerschaft sowie ...

Weiterlesen: Künstliche Befruchtung wird nicht bei unverheirateten Paaren übernommen

Perücke

Keine entstellende Wirkung

Die Versorgung eines älteren Mannes mit einer Perücke kann nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse erfolgen, stellte das Bundessozialgericht (BSG) in seinem Urteil vom 22.04.2015 (AZ: B 3 KR 2/14 R) fest.

Voraussetzung für die Übernahme eines Hilfsmittels durch die gesetzliche Krankenversicherung im Sinne des § 33 Absatz 1 SGB V ist das Vorliegen einer Behinderung oder Krankheit.

Das BSG war bei seiner Entscheidung jedoch der Auffassung, dass der normale charakteristische Verlust des männlichen Kopfhaares besonders in fortgeschrittenem Alter nicht zu diesen Voraussetzungen zu zählen ist. Anders wäre es zu beurteilen wenn ein darüber hinausgehender Haarverlust bei einem jungen Mann vorliegt, der ...

Weiterlesen: Perücke für älteren Mann ist keine Kassenleistung

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