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Rehabilitation

Ansprüche auf Rehabilitationsleistungen für pflegende Angehörige

Durch das am 01.01.2019 in Kraft getretene Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) haben Versicherte die einen Angehörigen pflegen jetzt einen gesetzlichen Anspruch auf eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme und das auch unabhängig davon, ob eine ambulante Rehabilitationsmaßnahme ausreichend wäre. Der Gesetzgeber hat hierzu den @ 40 Abs. 2 SGB V um folgende Ausführung ergänzt: „Für pflegende Angehörige erbringt die Krankenkasse stationäre Rehabilitation unabhängig davon, ob die Leistung nach Absatz 1 ausreicht“.

Außerdem wurde für die Pflegenden Angehörigen ein erweiterter Leistungsanspruch geschaffen, und zwar dahingehend, dass jetzt auch ein Anspruch ...

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Impfstoff

Gürtelroseimpfung auf Kassenkosten

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Anfang März 2019 beschlossen die Schutzimpfungsrichtlinien (SI-RL) den entsprechenden Impfempfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) anzugleichen. Zukünftig wird deshalb die Impfung gegen Gürtelrose (Herpes zoster) durch die Krankenkassen für alle Personen ab 60 Jahren und auch für alle Personen ab 50 Jahren mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Seit Mai letzten Jahres steht in Deutschland für diese Impfung ein adjuvantierter subunit-Totimpfstoff zur Verfügung.

Der Beschluss des G-BA zur Anpassung der Schutzimpfungsrichtlinien muss noch dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung ...

Weiterlesen: Impfung gegen Gürtelrose zahlen Krankenkassen

Stoßwellentherapie

Fersenschmerz bzw. Fersensporn und Extrakorporale Stoßwellentherapie - ESWT

Für Versicherte, die unter einem Fersensporn bzw. Fersenschmerzen leiden, bietet sich die Möglichkeit einer Extrakorporalen Stoßwellentherapie (ESWT) als Behandlungsmethode. Diese ESWT kann sowohl als fokussierte als auch als radiale ESWT angeboten werden. Der Unterschied besteht darin, dass bei der fokussierten ESWT Stoßwellen, bei der radialen ESWT Druckwellen durch ein entsprechendes Therapiegerät in das schmerzende Gewebe eingebracht werden. Diese „Bestrahlung“ soll eine Heilung anregen, damit der Fuß wieder normal belastet und unter Umständen auch ein operativer Eingriff vermieden werden kann.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der das ...

Weiterlesen: Krankenkassen übernehmen Extrakorporale Stoßwellentherapie

Kostenerstattung

Wahlrecht auf Kostenerstattung

Grundsätzlich haben Versicherte einer gesetzlichen Krankenkasse lediglich einen Anspruch auf eine Sach- Dienst- oder Geldleistung. Allerdings besteht die Möglichkeit anstelle der Sach- oder Dienstleistung die Kostenerstattung zu wählen. Aber auch bei einem eingetretenen Notfall, der eine unverzügliche Leistungsinanspruchnahme erforderlich macht, ergibt sich ggfs. ein Kostenerstattungsanspruch. Der Anspruch auf Kostenerstattung ist in  § 13 Sozialgesetzbuch Teil V (SGB V) geregelt.

Wahlmöglichkeiten

Für sämtliche Versorgungsbereiche kann die Kostenerstattung gewählt werden. Es können aber auch einzelne Bereiche oder in Kombination ausgewählt werden. Versorgungsbereiche sind:

  • Ambulante ...

Weiterlesen: Kostenerstattung -Ansprüche gegenüber Krankenkassen-

Krankenkasse

Genehmigungsfiktion -Krankenkasse muss zahlen-

Nach einer versäumten Entscheidungsfrist kann die Krankenkasse eine „fiktive Leistungsgenehmigung“ nicht mehr zurücknehmen, sie ist daran zwingend gebunden.

Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat in seiner Sitzung am 07.11.2017 entschieden, dass ein Versicherter von seiner Krankenkasse eine Leistung kraft „fiktiver Genehmigung“ verlangen kann, wenn diese Kasse über den Leistungsantrag nicht fristgerecht entschieden hat (Aktenzeichen B 1 KR 15/17 R, B 1 KR 24/17 R). Diese fiktive Genehmigung kann dann von der Krankenkasse auch nicht wieder zurückgenommen werden, es ist auch keine Vorleistung des Versicherten notwendig.

Seit Februar 2013 wird durch das Gesetz zur Verbesserung ...

Weiterlesen: Krankenkassen müssen nach Entscheidungsfrist Leistungen bezahlen

Krankenkasse

Kostenübernahme ambulante HBO bei diabetischem Fuß

Umfassende Studien haben ergeben, dass die hyperbare Sauerstofftherapie, auch hyperbare Oxygenierung (HBO), bei schweren diabetischen Fußsyndromen, die durch herkömmliche Standardtherapien keinen Heilungserfolg zeigen, von erheblichem Nutzen sein können. Diese Studien haben zur Folge, dass Patienten die am diabetischen Fuß leiden, bald auch in den Genuss einer ambulanten hyperbaren Sauerstofftherapie kommen können.

Die hyperbare Sauerstofftherapie ist durchaus in der Lage, Patienten mit einem schweren diabetischen Fußsyndrom zu helfen. Allerdings ist nicht völlig abgeklärt, ob solche Patienten einen unmittelbaren Vorteil davon haben, wenn sie neben einer konventionellen ...

Weiterlesen: Krankenkassen übernehmen Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)

Krankenkasse

Liposuktion bei Lipödem bietet Potential als Behandlungsalternative

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland. Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht in der Liposuktion bei Lipödem zumindest ein gewisses Potential als verbindlich notwendige Behandlungsmethode. Ob diese Operation in Zukunft von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernommen werden kann, ist aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Feststellungen und ...

Weiterlesen: Die Liposuktion (Fettabsaugung) wird evtl. zur Krankenkassenleistung

Leistungen der GKV

Verfassungsgerechter Leistungsanspruch im absoluten Notfall

Gesetzliche Krankenkassen müssen Leistungen im individuellen Notfall auch dann gewähren, wenn diese dem Grunde nach nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören. Zu dieser Entscheidung ist erneut und zuletzt das Bundesverfassungsgericht in seinem Beschluss vom 11.05.2017, 1 BvR 452/17, gekommen.

Ein solcher Anspruch ist dann möglich, wenn eine seltene und individuelle Notlage des Versicherten eingetreten ist. Diesbezüglich muss immer der Einzelfall entsprechend beurteilt werden. Eine Pauschalisierung ist nicht nicht möglich. Das Verfassungsgericht spricht dabei von einer „durch nahe Lebensgefahr gekennzeichnete individuelle ...

Weiterlesen: Versorgungsansprüche außerhalb des Leistungskatalogs der GKV möglich

Brille

Sehhilfen werden erstattet

Mit dem am 11.04.2017 in Kraft getretenen Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurde die Anspruchsgrundlage für Sehhilfen neu gefasst und in § 33 Abs. 2 Satz 2 SGB V geregelt. Demnach haben Versicherte im Erwachsenenalter unter bestimmten Voraussetzungen wieder einen Anspruch auf einen Zuschuss zu den Brillengläsern oder Kontaktlinsen. Denn seit dem Jahr 2004 wurde die anteilige Kostenbeteiligung der Krankenkassen zu den Sehhilfen abgeschafft bzw. nur in ganz besonderen Ausnahmefällen (z.B. nahezu vollständige Erblindung) befürwortet

Voraussetzungen für einen Zuschuss

Zur Prüfung der Frage ob die Anspruchsvoraussetzungen für eine Versorgung mit einer Brille oder Kontaktlinsen erfüllt sind ...

Weiterlesen: Brillen werden wieder von Krankenkassen übernommen

Service

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KOMPETENT

DURCHSETZUNGSFÄHIG

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