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Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes

Das Landessozialgericht Schleswig-Holstein hat mit Urteil vom 13.03.2009, Az. L 10 P 10/08 darüber entschieden, dass die gesetzliche Pflegekasse auch dann sich an den Kosten eines Wohnungsumbaus beteiligen muss, wenn der Pflegebedürftige in einer Anlage für betreutes Wohnen lebt. Die Richter gingen davon aus, dass unter einem individuellen Wohnumfeldes jede Art von Wohnen in einem eigenen privaten Bereich zählt.

Zum Fall

Die Klägerin erhielt von der beklagten Pflegekasse die Pflegestufe I gewährt. Seit Anfang 2007 bewohnte Sie eine Wohnung in einer Altenwohnanlage. Vermieter dieser Anlage war die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gewesen. Der Mietvertrag sah außerdem eine Unterstützung der AWO ...

Weiterlesen: Pflegekasse muss Badumbau in betreuter Wohnung bezuschussen

Selbständigkeit fördern

Am 25.05.2009 hatte eine Gruppe aus der Wissenschaft, Krankenkassen- und Sozialverbänden ein Dossier zur Änderung des Begriffs der Pflegebedürftigkeit an das Bundesgesundheitsministerium überreicht. Danach fordern die Experten die Förderung der Selbständigkeit von pflegebedürftigen Menschen.
Siehe auch Artikel Pflegebedürftigkeit soll bald anders beurteilt werden.

Pflegebedarf im Vordergrund

Die Empfehlung geht soweit, dass die bisherige Eingruppierung in drei Pflegestufen wegfallen soll. Stattdessen soll es künftig eine Eingruppierung in fünf Graden der Pflegebedürftigkeit geben. Dabei geht es insbesondere um die Beurteilung der eigenen Selbständigkeit des Pflegebedürftigen.

Vermeidung einer ...

Weiterlesen: Stärkung der Pflege im häuslichen Bereich

Rentenversicherungspflicht für nicht erwerbsmäßige Pflegeperson

Pflegepersonen sind unter bestimmten Voraussetzungen rentenversicherungspflichtig. Folgende Kriterien müssen dabei erfüllt sein:

  • die Pflege darf nicht erwerbsmäßig ausgeübt werden
  • die Pflegeperson muss die Pflege mindestens 14 Stunden pro Woche durchführen
  • beim Pflegebedürftigen muss eine Pflegestufe durch die Pflegekasse festgestellt worden sein
  • die Pflegeperson darf regelmäßig nicht mehr als 30 Stunden pro Woche erwerbstätig sein.

Liegen alle Maßgaben vor, bezahlt die Pflegekasse Rentenversicherungsbeiträge für die Pflegeperson.
Jetzt hat das Landessozialgericht in Hessen mit Urteil vom 25.03.2009 (Az. L 8 P 13/07) entschieden, dass ...

Weiterlesen: Zusätzliche Pflege findet keine Berücksichtigung

Das Restleistungsvermögen der eigenen Selbständigkeit des Bedürftigen soll künftig Maßstab für die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit in der gesetzlichen Pflegeversicherung sein. Außerdem sollen die Pflegestufen von aktuell drei auf fünf erhöht werden. 
Zu dieser Auffassung ist die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gekommen. Nach Expertenmeinung ist der bisher für die Pflegeeinstufung festgestellte Zeitbedarf der Pflegekraft nicht mehr zeitgemäß. Auch eine noch differenziertere Einteilung in Pflegestufen ist erforderlich.
Die notwendigen Maßnahmen für eine gesetzliche Änderung sollen noch bis zur Bundestagswahl im September 2009 erfolgen.
Hierfür wird ein fachliches Gutachten bis Ende Januar 2009 erwartet ...

Weiterlesen: Richtlinien zur Pflegebedürftigkeit sollen geändert werden

Finanzierung durch Pflegeversicherung

Für ehrenamtliche Pflegekräfte übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung auch die Kosten für Pflegekurse. Neben der Übernahme der Beiträge für die Rentenversicherung, der Gewährung von Pflegegeld bei der Pflege im häuslichen Umfeld und einem Unfallversicherungsschutz, stellen die Pflegekurse einen weiteren Baustein zur Förderung der ehrenamtlichen Pflegekräfte dar.

Inhalt der Pflegekurse

Ziel der Pflegekurse ist es, dass der Ablauf der Pflege verbessert wird. Das Angebot gilt für ehrenamtliche Pflegekräfte aber auch für Angehörige. In den Kursen werden auch neue Kenntnisse bei der Pflege vermittelt. Daneben erhalten die Teilnehmer noch weitere Ratschläge 

  • bei der Beratung ...

Weiterlesen: Pflegekurse für ehrenamtliche Pflegekräfte

Leistungsanspruch wurde für behinderte Kinder erweitert

Durch die am 01.07.2008 in Kraft getretene Pflegereform wurde der Leistungsanspruch für behinderte Kinder in der Pflegeversicherung erweitert. Vor dem 01.07.2008 war es behinderten Kindern nicht möglich gewesen eine Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen. Für diese Pflegeform konnten Pflegeheime und Einrichtungen der Kurzzeitpflege pflegebedürftige und behinderte Kinder nicht aufnehmen und pflegen. Hierfür waren diese Einrichtungen nicht zweckdienlich.

Ab dem 01.07.2008 können nun auch behinderte Kinder eine Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen.

Geeignete Einrichtung

Die Kosten für eine Kurzzeitpflege wird von den Pflegekassen dann übernommen, wenn es sich um Einrichtungen ...

Weiterlesen: Behinderte Kinder erhalten Kurzzeitpflege

Pflegereform verbessert Verhinderungspflege

Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens vier Wochen je Kalenderjahr.
Bedingt durch die Einführung der neuen Pflegereform zum 01.07.2008 wurde insbesondere für die erforderliche Pflegezeit ein erheblicher Vorteil im gesetz verankert.

Erforderliche Pflegezeit nur noch 6 Monate

Vor der Pflegereform musste die Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens 12 Monate gepflegt haben um einen Anspruch auf eine Verhinderungspflege realisieren zu können. Ab 01.07.2008 beträgt die erforderliche Pflegezeit nur noch 6 Monate.
Diese 6 Monate gelten ...

Weiterlesen: Verhinderungspflege ab 01.07.2008

Pflegegeldsätze ändern sich ab 01.07.2008

Mit in Kraft treten der neuen Pflegereform zum 01.07.2008 haben künftig Pflegebedürftige auch einen höheren Anspruch auf Pflegegeld als bisher.
Wird eine Pflegebedürftige Person von einer Privatperson gepflegt (z.B. Angehörige, Nachbarn, Bekannte u.s.w.) bezahlt die Pflegekasse ein Pflegegeld.

Pflegegeld –was ist das-?

Wird die Pflege nicht ausschließlich durch eine Pflegefachkraft erbracht, sondern wie oben bereits beschrieben, durch eine oder mehrere Privatpersonen, besteht ein Anspruch auf ein Pflegegeld. Im übrigen besteht ein Anspruch auf eine Pflegesachleistung. Das Pflegegeld wird monatlich von der Pflegekasse ausbezahlt. Pflegebedürftige Personen erhalten das Pflegegeld aus ...

Weiterlesen: Erhöhtes Pflegegeld ab 01.07.2008

Was versteht man unter Pflegestufe 0

 Sind die Voraussetzungen für eine Pflegestufe I aus medizinischer Sicht nicht erfüllt –siehe Artikel „Pflegebedürftigkeit“- und die betroffene Person benötigt trotzdem eine Hilfe bei der Pflege, so liegt dann die Pflegestufe 0 vor.
Personen, die insbesondere eine Hilfe im hauswirtschaftlichen Bereich benötigen, erhalten die Pflegestufe 0

Keine Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung

Die Pflegestufe 0 ist keine Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Ist trotzdem eine fachliche Betreuung erforderlich, kann hierfür ein Antrag beim zuständigen Sozialamt gestellt werden. Diese können sich an den anfallenden Kosten beteiligen, wenn eigene finanzielle Mittel hierfür nicht ...

Weiterlesen: Pflegestufe 0

Pflegeversicherung

Die letzte statistische Erhebung vom 31.12.2005 gibt Auskunft darüber, dass etwa 2,58 Prozent der Bevölkerung pflegebedürftig ist.

Entweder durch Angehörige zu Hause und ambulante Pflegedienste (z.B. Caritas, Diakonie) oder in Heimen wird die Pflege durchgeführt.

Die Pflegeversicherung wurde 1995 eingeführt und wird aktuell im Jahr 2008 neu reformiert.

Nachfolgend erhalten Sie spezielle Informationen zum Begriff der Pflegebedürftigkeit und die Zuordnung nach den Pflegestufen verbunden mit der Leistungshöhe der Pflegeversicherung/Pflegekasse auch im Hinblick auf die gesetzlichen Änderungen im Jahr 2008.

Begriff Pflegebedürftigkeit

Alle Personen sind pflegebedürftig, die wegen einer körperlichen ...

Weiterlesen: Pflegebedürftigkeit

Service

Der Rentenberater berät, unterstützt und vertritt Sie in den Bereichen gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

 

KOMPETENT

DURCHSETZUNGSFÄHIG

ZIELFÜHREND

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