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Der überlegte Wechsel

 Wir erinnern uns: Gegen Jahresende wurden seitens der Versicherer Preiserhöhungen angekündigt – teilweise so spät, dass ein fristgerechter Wechsel im Jahr 2011 nicht mehr möglich war. Wem das zu viel des Schlechten ist und wer jetzt seine private Krankenversicherung wechseln oder aufgeben möchte, der sollte einige Dinge beachten. In diesem Artikel wollen wir diesbezüglich Hilfestellung leisten und häufig gestellte Fragen beantworten. Wer es richtig anstellt, kann monatlich mehrere hundert Euro sparen!

Was vor dem Wechsel bedacht werden muss

Es ist unbedingt daran zu denken, dass jede private Krankenversicherung die Konditionen auch an dem Eintrittsalter des Versicherungsnehmers festmacht. Sollten seit dem Abschluss der alten PKV also viele Jahre vergangen sein, ist davon auszugehen, dass die Beiträge etwas höher ausfallen werden. Ist man zum Beispiel seit einem halben Jahrzehnt privat versichert, würde man nach einem Wechsel im Durchschnitt zwischen 4 und 15 Prozent mehr zahlen müssen. Es stellt sich also die Frage, ob die neuen Tarife auch eingedenk dieses Umstandes noch attraktiv sind. Zudem muss jeder Antragssteller bei einem Wechsel der PKV auch die Gesundheitsfragen neu beantworten. Auch hier muss man sich fragen, ob sich die derzeitigen Umstände negativ auf die Konditionen auswirken können. Sind beispielsweise seit dem ursprünglichen Vertragsabschluss nicht ausgeheilte Verletzungen oder gravierende Krankheiten aufgetreten, kann der neue Versicherer einen Beitragszuschlag verlangen. Im schlimmsten Falle kann der Antrag sogar abgelehnt werden. Der Wechsel empfiehlt sich also nicht, wenn man bereits zu einer extremen Risikogruppe gehört. Wir empfehlen unseren Lesern, sich im Vorfeld auch über die Rückstellungen für das Rentenalter zu informieren. Erst wenn all diese Faktoren bedacht sind und sich ein Wechsel immer noch empfiehlt, sollten weitere Schritte eingeleitet werden.

Tipps für den Wechsel

Zuallererst sollten Vergleiche angestellt werden, um tatsächlich den passendsten Anbieter zu finden. Einen PKV Vergleich kann man heute im Internet ganz leicht durchführen. Auf einer der entsprechenden Internetseiten gibt man an, auf welche Leistungen man Wert legt, welcher Berufsgruppe man angehört, wo man herkommt und ob das eigene Gehalt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt - schon kann ein aussagekräftiger Vergleich erfolgen! Zudem gilt es, darauf zu achten, dass man den bestehenden Versicherungsschutz erst dann kündigt, wenn die schriftliche Annahmeerklärung des neuen Versicherers erfolgt ist. Mit diesem Vorgehen kann man sich unangenehme Kündigungsrücknahmen ersparen. Die Angaben, die für den neuen Vertrag gemacht wurden, sollten unbedingt noch einmal genau überprüft werden, da versehentliche Falschangaben die Kündigung des Versicherungsschutzes zur Folge haben können. Wurde alles bedacht, steht dem Wechsel eigentlich nichts mehr im Wege.

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