Hausarztmodelle zeigen keine Wirkung
Auch die Reduzierung der Besuche beim Facharzt konnten dadurch nicht reduziert werden. Nehmen Patienten an einem Hausarztmodell teil, verpflichten sie sich freiwillig für mindestens ein Jahr zur Teilnahme. D.h. die Versicherten müssen bei Erkrankungen zuerst den Hausarzt aufsuchen. Dieser übernimmt eine sog. Lotsenfunktion und entscheidet auch darüber, ob die Behandlung von einem Facharzt weitergeführt werden soll. Mit diesem Modell sollte die Versorgungsqualität gesteigert werden.
Die Umfrage ergab, dass es mit dem Hausarztmodell keine wesentliche Aufwertung der Hausarztbehandlung ergab. Auch gingen die Besuche bei den Fachärzten nicht zurück. Fakt ist, dass das Hausarztmodell keine wesentliche Verbesserung in der medizinischen Versorgung der Patienten darstellt. Auch sind in den Verträgen zwischen den Krankenkassen und den Ärzten keine wesentlichen Vorteile erkennbar, die eine Qualität der Versorgung verbessern würde.
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